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Haltung von Leopardgeckos

Eine wichtige Frage stellt sich jedem,
der im Internet nach Antworten sucht :

Warum gibt es auf eine Frage -
so viele verschiedene Antworten ?

Wir beantworten es mal so :
10 Personen halten eine Schlange,
jeder hält sein Tier anders ...
Jeder ist aber der Meinung das seine
Art und Weise der Haltung optimal ist !

Jede dieser Personen hat für sich selbst,
die richtige Haltungsform gefunden.
und gibt seine Haltungserfahrungen weiter ...

Wir geben hier auch nur Erfahrungen wieder !
Erfahrungen die wir in über 15 Jahren gesammelt haben.

Warum stellen wir auf unserer Seite verschiedene Produkte aus der Terraristik vor ?
Fast jeden Tag bekommen wir Mailanfragen
bezüglich Haltung, Pflege und Einrichtung von Terrarien.
Dies zeigt das oftmals eine Verunsicherung besteht welches Produkt
wie und wann eingesetzt werden sollte
oder wie man bestimmte Probleme im Terrarium lösen kann.
Gerade wenn man vor einem Regal steht,
fällt es oft schwer sich für das richtige Produkt zu entscheiden.
Jeder Hersteller verspricht viel
aber was ist Sinnvoll und hat den besten Nutzen im Terrarium und für unsere Tiere ?

Grundsätzlich werden leider oftmals Produkte verwendet,
deren ursprüngliche Bestimmung nicht das Terrarium ist.
Natürlich gibt es zum Beispiel auch Lampen im Baumärkten,
aber diese Lampen verfügen nicht über das Farbspektrum das unsere Tiere benötigen.

Es würde auch niemand mit Bauchschmerzen zum Zahnarzt gehen,
anderseits hat er aber Medizin studiert ...
nur ist sein Fachgebiet ein völlig anderes !

Gerade in Zeiten in denen die Haltung von Tieren in Gefangenschaft
vom Gesetzgeber reglementiert wird,
von Tierschützern verurteilt wird,
sollte der Halter solcher Tiere alles daran setzen
seinen Tieren eine möglichst Artgerechtes Umfeld zu bieten.
Es gibt genügend Produkte von Terraristikherstellern
die uns dabei unterstützen.
Allerdings gibt es auch Hersteller die einfach nur sinnlose Produkte
auf den Markt bringen um einfach etwas zu verkaufen.

Der Leopardgecko ist ein Nachtaktive Lidgecko und stammt aus Afghanistan,
Pakistan und Indien.
Die Landschaft in diesen Ländern ist Steppen- / Wüstenartig.
Darum sollte man das Terrarium auch so einrichten.


Alle Handelsüblichen Terrarien sind heute mit Lüftungsgittern versehen.
Sie spielt eine bedeutende Rolle bei der artgerechten Haltung von Leopardgeckos.
Die Haltung von Leopardgeckos in “Umfunktionierten“ Glasaquarien ist abzulehnen.
Die Größe des Terrariums hängt von der Anzahl der zu pflegenden Tiere ab.
Das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Bonn
hat einen kleinen Katalog über die Mindestanforderungen von Reptilien herausgegeben.
Es handelt sich dabei um eine Arbeit von Experten,
die als Leitfaden genutzt werden kann.
So wird z.B. für die Haltung eines Paares Leopardgeckos
die Formel 4 x 3 x 2 multipliziert mit der Kopf- Rumpflänge empfohlen.
Das Terrarium hätte damit etwa die Mindestmaße 60x45x30 cm.
Größere Terrarien sind immer von Vorteil.
Die Einzelhaltung ist aus heutiger Sicht abzulehnen.
Paarhaltung ist beim Leopardgecko kein Problem.
Die Vergesellschaftung eines Männchens mit mehreren Weibchen bereitet kein Problem.
Die Haltung von zwei Männchen führt zu Stress unter den Tieren
und endet meist mit dem Tod eines Tieres.
Wer nicht den Platz oder das Geld für ein ausreichend großes Terrarium hat,
sollte die Anzahl seiner Tiere reduzieren.
Zur Aufzucht von Jungtieren dürfen die Maße unterschritten werden,
das bedeutet die Behältergröße sollte dem Wachstum der Jungtiere angepaßt sein.
Der Boden des Terrariums sollte mit einer etwa 10cm hohen Sandschicht bedeckt werden.
Da Leopardgeckos keine reinen Wüstenbewohner sind
sollte der Boden eine gewisse Grabfestigkeit aufweisen.
Verschieden Gute Bodenmaterialien gibt es wiederum im Fachhandel.
Der Einsatz von Bodenheizungen ist nicht sinnvoll ,
da die Tiere in der Natur in Höhlen zurückziehen um der Tageshitze zu entgehen.
Standfeste Steinaufbauten unter denen die Tiere graben können sollten nicht fehlen.
Pro Tier sollte eine Höhle angeboten werden,
damit den Tieren die Möglichkeit haben sich Räumlich voneinander zu trennen.
Die Rückwände können aus Stein oder Kork gebaut werden.
Wichtig ist das den Tieren die Möglichkeit zum Klettern geboten wird.
Hölzer und Wurzeln sind ebenfalls sehr gute Einrichtungsgegenstände.
Zu beachten ist das sich alle Gegenstände
aus dem Terrarium heraus nehmen lassen.
Zum einem um im Notfall die Tiere zu finden,
zum anderen um die Einrichtung in regelmäßigen Abständen reinigen zu können.
Für die Reinigung sollten keine Haushaltsreiniger eingesetzt werden,
der Zoofachhandel bietet einige sehr brauchbare Terrarienreiniger an,
die ungefährlich für die Tiere sind.
Ob ein Terrarium “begrünt“ wird hängt mehr vom Halter als vom Tier ab.
Terrarien sollten der Lebensweise der Bewohner gerecht werden
und nicht als Dekorationsobjekt einer Wohnung dienen.
Trockne Grasbüschel passen besser zum Lebensraum als sattgrüne Pflanzen ...
Aber es ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks –
die Tiere müssen sich nur wohl fühlen.


Die Feuchtigkeit im Terrarium soll 30% - 40% am Tag betragen,
gegen Abend und in der Nacht kann sie bis 90% erreichen.
Es genügt allerdings wenn man 4 - 6 mal pro Woche
mit einer Pflanzensprühflasche ins Terrarium sprüht.
Die beste Zeit zum Sprühen des Terrariums ist der Abend oder der frühe Morgen.
Die Terrarieneinrichtung sollte gut angefeuchtet werden
da die Leopardgeckos gern Flüssigkeit von Gegenständen aufnehmen.
Ein direktes Ansprühen der Tiere sollte unterbleiben.
Es ist vollkommen ausreichend das Terrarium 2 mal in der Woche auszusprühen.
Man sollte nie Vergessen das diese Tiere Wüstenbewohner sind
und dort ist Niederschlag relativ selten.
Unter diesen Bedingungen häuten sich Leopardgeckos
alle 2-3 Wochen so lange sie im Wachstum sind.
Die Häutung geht sehr zügig voran.
Zuerst löst sich die Haut sichtbar vom Körper,
die Tiere sehen dann fast weiß aus.
Stück für Stück ziehen sie sich dann die Haut ab.
Die abgesteifte Haut wird aufgefressen.
Das Licht im Terrarium sollte täglich 12 Stunden eingeschaltet werden
und der Beleuchtungszeitraum sollte über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden.
Die Tiere brauchen diesen gleichmäßigen Tag und Nacht Rhythmus .
Wer züchten möchte sollte die Tägliche Beleuchtungszeit anpassen.
In diesem Fall haben sich in den Sommermonaten Beleuchtungszeiten
von täglich 14 Stunden,
und in den Wintermonaten eine Beleuchtungszeit
von 6 Stunden täglich bewährt.


Die Tagestemperatur sollte 28°C – 32°C betragen.
Lokal unterm Strahler sollte die Temperatur bis auf 45°C ansteigen.
Als Nachttemperatur sollte ein Mittelwert
zwischen 20°C und 23°C gewählt werden.
Als Wärmestrahler eignen sich alle
Handelsüblichen Spot-Strahler für die Terraristik.
Leopardgeckos sind Reptilien und damit wechselwarme Tiere,
die Tiere brauchen eine gewisse Temperatur zum Leben und überleben.
Je tiefer die Temperatur geht um so ruhiger werden die Leopardgeckos ...
Ab einer gewissen Temperatur laufen ihre Körperfunktionen
nur noch auf Sparflamme und die Tiere fallen in den Winterschlaf.
Im Gegensatz dazu führt die “Normale“ Tagestemperatur
dazu das die Tiere aktiv sind.
Um auf die Aktivitätstemperatur zu kommen
brauchen die Leopardgeckos einen Platz wo sie sich aufheizen können.
Wenn das Terrarium ausreichend groß ist –
können auch Spots mit UV-Licht eingesetzt werden.
Diskussionen über den Einsatz von UV Licht
bei nachtaktiven Reptilien sind eigentlich nicht der Rede wert.
Wer seine Tiere artgerecht hält muss auch UV-Licht einsetzen.
UV-B Strahlen sind für Reptilien zur Bildung des Vitamin D3 unentbehrlich.

Leider steht man in Geschäften immer vor einer riesigen Auswahl
am Regal und fragt sich welcher Artikel
für die Tiere der am besten geeignete ist.
Aus diesem Grund haben wir hier einige Empfehlungen bereitgestellt,
die bei der Auswahl des richtigen Terrarienzubehör helfen :

 

Produkte für die erfolgreiche Haltung von Leopardgeckos :

die Optisch und technisch schönste Lösung sind Furni-Tarrien von Lucky-Reptile

Warum sollen Terrarien immer aus Glas sein?
Auch mit Holz lassen sich praktische
und vor allem optisch ansprechende Terrarien bauen.
Die Lucky Reptile Furni-Tarrien werden aus hochwertigen,
beschichteten MDF Platten gefertigt
und wirken wie ein Möbelstück.
Gegenüber Glasterrarien haben Sie
einige nicht zu unterschätzende Vorteile.
Generell wirkt die Holzbauweise optisch wärmer
und mit den erhältlichen Ahorn und Buche Dekoren
fügen sie sich gut in eine Wohnumgebung ein.
Holz isoliert außerdem viel besser als Glas,
so dass für den Betrieb eines Holzterrariums
deutlich weniger Energie benötigt wird als für ein Glasterrarium.
Bei den heutigen Energiepreisen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Neben den geringen Betriebskosten
ergeben sich weitere Vorteile für den Anwender.
So kann er problemlos nachträglich Löcher bohren,
überall wo gewünscht schnell Beleuchtung
und andere Dinge befestigen
und mehrere Terrarien ohne Regal übereinander stapeln.
Auch die Tiere fühlen sich in einem Holzterrarium wohler
als in einem normalen Glasterrarium.
Sie haben praktisch nach allen Seiten Sichtschutz
und sitzen nicht auf dem "Präsentierteller".
Das erhöht das Sicherheitsgefühl,
verkürzt die Eingewöhnungszeit
und sorgt für ein natürlicheres Verhalten,
da der Stress für die Tiere deutlich reduziert wird.

Die Frontscheiben haben eingelassene Griffmulden
und sind aus gehärtetem Glas für höchste Sicherheit.
Diese Scheiben zerbrechen nicht einfach,
selbst wenn sie auf den Boden fallen.
Um eine optimale Lüftung zu gewährleisten,
sind an der Front und der Rückseite großflächige Lüftungsflächen installiert.
Eine spezielle Kabeldurchführung auf der Rückseite ermöglicht
auch die problemlose Durchführung von Schukosteckern.

Einrichtung des Terrariums
Bei der Einrichtung sollte man den Zweck der Haltung berücksichtigen.
Quarantäneterrarien sind zweckmäßig eingerichtet.
Sie beinhalten keinerlei Dekoration.
Grundausstattung : Wassernapf - Versteck - Klettermöglichkeit.
Als Bodenbelag hat sich in diesen Becken Zeitungspapier bewehrt.
Überwinterungsterrarien werden fast nach dem gleichem Prinzip
wie Quarantänebecken eingerichtet
nur das man hier etwas Dekoration verwenden kann.
Als Bodengrund kommt normales Terrarieneinstreu in Frage.
Das normale Haltungsterrarium soll sowohl Zweckmäßig
wie auch Dekorativ eingerichtet werden.
Besonders in den USA und bei einigen Züchtern in Europa
werden Leopardgeckos in "Schubladenterrarien" gehalten.
Man muss dabei berücksichtigen das diese Form der Haltung
sowohl Vorteile wie auch Nachteile hat.
Die Tiere werden einzeln in diesen Behältern gehalten
wodurch eine genaue Kontrolle des einzelnen Tieres möglich ist.
Diese Form der Haltung
wird in erster Linie von Kommerziellen Züchter angewendet.
In den Normalen Terrarien sollten alle Bedürfnisse
der Tiere berücksichtigt werden.
Diese Form der Haltung wird von etwa 80% der Terrarianern betrieben.
Das Terrarium wird mit natürlichen oder künstlichen Dekorationselementen ausgestattet
und erhält dadurch einen ästhetischen Gesamteindruck.

Das Terrarium wird mit natürlichen oder künstlichen
Dekorationselementen ausgestattet
und erhält dadurch einen ästhetischen Gesamteindruck.
In der Steppe und im Buschland spielt Licht und Wärme die größte Rolle.
Beide Aspekte sollten bei der Einrichtung beachtet werden.
Felsen und Steine bilden wichtige Elemente bei der Dekoration.
Graslandschaften können nachgebildet werden.
In der Hauptsache ist das Klima trocken.
Diese Terrarienform weißt einen starke Tag-Nacht Rhythmus auf,
was die Temperatur betrifft.
Die Luftfeuchtigkeit ist meist am Morgen erhöht -
und sinkt Tagsüber ab.
Bewohner dieses Lebensraums bevorzugen starke UV-Beleuchtung.
Die Luftfeuchtigkeit sollte Nachts erhöht sein.

 

Welche Technik ?
Beleuchtung - Heizung - Lüftung- Feuchtigkeit
dies sind die Grundbausteine der Technik in einem Terrarium.

 

Licht ist Leben.
Das Licht sollte grundsätzlich über eine Zeitschaltuhr
gesteuert werden.
Die Tiere richten Ihre Aktivitäts- und Ruhephasen nach dem Licht aus.
Die Beleuchtungszeit und Beleuchtungslänge wird oft diskutiert.
Im Natürlichen Lebensraum schwanken diese Zeiten
im laufe eines Jahres beachtlich.
Die Tageslichtlänge beträgt im Jahresdurchschnitt etwa
9,5 bis 15 Stunden.
Für die normale Haltung reicht ein kontrollierter Tag Nachtrhytmus
von 12 Stunden aus.
Die heute in der Terraristik eingesetzten Leuchtstoffröhren
reichen sowohl den Bedürfnissen
der Tiere wie denen des Betrachters aus.

Leuchtstoffröhren T5 für Terrarien

Für Reptilien ist eine hohe Lichtintensität
und ein sonnenlichtähnliches Spektrum wichtig.
Die Daylight Sun T5 erzielt eine um 40% höhere Lichtintensität
als vergleichbare T8 Leuchtstoffröhren.
Außerdem können von den schlanken T5 Röhren
mehr Röhren auf der gleichen Fläche installiert werden
und so maximale Lichtausbeute erzielt werden.
Für Bartagamen und andere sonnenliebende Echsen
kann es einfach nicht hell genug sein.

Die Daylight Sun T5 hat ein Tageslicht
ähnliches Spektrum mit 6500K.
Sie ist damit ideal für alle Reptilien
und auch für den Pflanzenwuchs
und sorgt für ein ausgewogenes Licht mit satten Farben.
Die optimale Grundbeleuchtung für alle Terrarien.
 

UV-Licht fürs Terrariums

 

Die Revolution in der Terrarienbeleuchtung ist da.
Der Bright Sun UV Strahler bietet alles in einem:
Licht, Wärme und UV.
Wärme- und UV-Strahlung eines Bright Sun 70W
sind vergleichbar mit der eines 160W UV Strahlers,
die Lichtleistung ist aber über 5mal höher!
Das ist besonders wichtig,
da es bisher nicht möglich war,
die natürlichen Lichtbedingungen im Terrarium nachzustellen.
In der Natur werden Lichtintensitäten von 100.000 lux
und mehr erzielt.
Eine hohe Lichtintensität ist für das Wohlbefinden
gerade bei Wüstenbewohnern besonders wichtig
und beeinflusst Färbung und Aktivität der Tiere.
Zwar kommt die Bright Sun 70W mit über 60.000 lux
bei 30 cm Abstand nicht ganz an die Sonne heran,
damit liegt sie jedoch weit vor Mischlicht UV Strahlern
(ca. 10.000 lux), Leuchtstofflampen und Spotstrahlern.
Grundlage für diese hohe Lichtleistung
ist die Energieeffizienz der Lampe.
Ein Großteil der eingesetzten Energie
wird in Licht umgewandelt, wohingegen bei Glühfadenlampen
95% der Energie in Wärme gewandelt wird.
Dadurch ist die Abwärme der Lampen gering
und ein Einsatz auch in kleineren Terrarien möglich.
Dank effizienter Reflektorkonstrukion
wird fast die gesamte erzeugte Wärme im Lichtfokus konzentriert,
so dass die Lampe durchaus zur Schaffung von warmen Sonnenplätzen geeignet ist.

Das Spektrum der Lampe wurde für Wüstenreptilien optimiert.
Versuche haben gezeigt,
dass Reptilien aus Wüstenregionen ein Tageslichtspektrum
mit einer Farbtemperatur von ca. 6000K bevorzugen.
Diese wird von der BrightSun UV Desert erreicht.
Zusammen mit der Wärme und UV Strahlung
sowie der hohen Beleuchtungsstärke
haben die Tiere so praktisch eine kleine Mini-Sonne im Terrarium.

Die Lebenserwartung liegt bei über 6000h,
es wird jedoch der Austausch nach einem Jahr empfohlen,
da sich technologiebedingt das Spektrum
ab einem gewissen Alter zu verändern beginnt
und auch die UV Strahlung
wie auch die gesamte Lichtleistung mit der Zeit nachlässt.

Diese Vorschaltgeräte sind für den Betrieb der Bright Sun Lampen erforderlich

 

 

 

Lucky Reptile Bright Sun UV SPOT

Für Anwendungen bei denen eine hohe Licht- und UV Leistung benötigt wird,
wurde der Bright Sun UV SPOT entwickelt.
Dieser bringt auch bei Entfernungen von einem Meter
und mehr eine ordentliche UV- und Lichtleistung.
Verglichen mit einem Mischlicht UV Spotstrahler ist der Wirkungskreis
außerdem deutlich größer;
das Licht wird nicht so stark fokussiert und die UV Leistung
fällt nicht so extrem gegenüber dem Mittelpunkt des Leuchtkegels ab,
so dass durchaus Sonnenpunkte wie in der Natur entstehen.
Es wird ein Mindestabstand von 50 cm zum Tier empfohlen.
Bei diesem Abstand werden ca. 100.000 lux und ca. 250 Mikrowatt/cm2 erreicht.
Das entspricht ungefähr den natürlichen Bedingungen an einem Sommertag in Mitteleuropa.
Bei kürzeren Abständen werden UV Leistungen erreicht,
die deutlich über denen der Sonne liegen.
Da das Terrarium ein im Vergleich zur Natur deutlich begrenztes Biotop darstellt,
können wir nur davon abraten,
die Tiere einer höheren UV Strahlung wie in der Natur auszusetzen,
da UV Licht ein gewisses Gefahrpotential hat.

    

Lucky Reptile Bright Sun UV Jungle

Die Bright Sun UV Jungle wurde speziell für tropische Arten entwickelt.
Sie hat eine etwas geringere UV Leistung als die Bright Sun UV Desert,
um den Bedingungen im natürlichen Habitat
und der Lebensweise der Tiere Tribut zu zollen.
Die Blätter und Zweige im Regenwald filtern einiges an UV Licht,
so dass die Tiere nicht die volle Intensität der Sonne zu spüren bekommen.
Zusätzlich muss man beachten,
dass baumbewohnende Tiere im Terrarium oft die Möglichkeit haben,
sehr nahe an die Lampen heranzukommen.
Da UV Strahlung generell ein Gefahrpotential hat
und die UV Intensität bei 10 cm Abstand 5mal
so hoch wie bei 30 cm Abstand ist,
wurde bewusst der UV Anteil reduziert.
Das Spektrum wurde an die natürlichen Bedingungen in Waldregionen angepasst.
Die Farbtemperatur beträgt 4000K und ist damit deutlich wärmer
als das Tageslicht der Bright Sun UV Desert. Tests haben gezeigt,
dass tropische Echsen wie Wasseragamen unabhängig vom UV Anteil
das wärmere Licht der Bright Sun UV Jungle
dem Tageslicht der Bright Sun UV Desert vorziehen.
Außerdem werden die grünen Farben von Pflanzen
durch das wärmere Licht besser hervorgebracht,
so dass im Terrarium ein richtiges Waldambiente entsteht.

Lucky Reptile Bright Sun UV Desert

Die Revolution in der Terrarienbeleuchtung ist da.
Der Bright Sun UV Strahler bietet alles in einem: Licht, Wärme und UV.
Wärme- und UV-Strahlung eines Bright Sun 70W sind vergleichbar
mit der eines 160W UV Strahlers,
die Lichtleistung ist aber über 5mal höher!
Das ist besonders wichtig, da es bisher nicht möglich war,
die natürlichen Lichtbedingungen im Terrarium nachzustellen.
In der Natur werden Lichtintensitäten von 100.000 lux und mehr erzielt.
Eine hohe Lichtintensität ist für das Wohlbefinden gerade bei Wüstenbewohnern
besonders wichtig und beeinflusst Färbung und Aktivität der Tiere.
Zwar kommt die Bright Sun 70W mit über 60.000 lux bei 30 cm Abstand
nicht ganz an die Sonne heran, damit liegt sie jedoch weit vor
Mischlicht UV Strahlern (ca. 10.000 lux), Leuchtstofflampen und Spotstrahlern.
Grundlage für diese hohe Lichtleistung ist die Energieeffizienz der Lampe.
Ein Großteil der eingesetzten Energie wird in Licht umgewandelt,
wohingegen bei Glühfadenlampen 95% der Energie in Wärme gewandelt wird.
Dadurch ist die Abwärme der Lampen gering und ein Einsatz
auch in kleineren Terrarien möglich.
Dank effizienter Reflektorkonstrukion wird fast die gesamte erzeugte Wärme im Lichtfokus konzentriert,
so dass die Lampe durchaus zur Schaffung von warmen Sonnenplätzen geeignet ist.
Das Spektrum der Lampe wurde für Wüstenreptilien optimiert.
Versuche haben gezeigt, dass Reptilien aus Wüstenregionen ein Tageslichtspektrum
mit einer Farbtemperatur von ca. 6000K bevorzugen.
Diese wird von der BrightSun UV Desert erreicht.
Zusammen mit der Wärme und UV Strahlung sowie der hohen Beleuchtungsstärke
haben die Tiere so praktisch eine kleine Mini-Sonne im Terrarium.
Die Lebenserwartung liegt bei über 6000h,
es wird jedoch der Austausch nach einem Jahr empfohlen,
da sich technologiebedingt das Spektrum ab einem gewissen Alter
zu verändern beginnt und auch die UV Strahlung
wie auch die gesamte Lichtleistung mit der Zeit nachlässt.
Die Bright Sun passt in E27 Porzellanfassungen,
benötigt für den Betrieb jedoch ein spezielles Vorschaltgerät
wie die Lucky Reptile Bright Control Vorschaltgeräte.

Lucky Reptile Bright Control pro

Das Bright Control Vorschaltgerät wird für den Betrieb
der Bright Sun UV Strahler benötigt.
Es enthält Trafo, Starter und Kondensator in einem Kunststoffgehäuse
und ist komplett anschlussfertig mit Steckverbindung ausgestattet.
Es wird nur noch eine passende Lampenfassung benötigt.
Hier empfehlen wir den Thermo Socket PRO mit Silikonzuleitung,
dessen Steckverbindung auch kompatibel zu den Bright Control Geräten ist.
Dieser kann direkt ohne Umverkabelung angeschlossen werden.
Auch der Anschluss anderer Fassungen ist möglich,
so dass bestehende Installationen nachgerüstet werden können.
Beachten Sie das die Kabellängen zwischen Vorschaltgerät
und Lampe nicht 2,5m überschreiten sollte,
um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Je kürzer die Kabellänge zwischen Lampe
und Vorschaltgerät desto reibungsloser erfolgt der Betrieb.
Bei Umverkabelung von bestehenden Installationen ist darauf zu achten,
dass nur geeignete Kabel verwendet werden,
da bei der Zündung von Metalldampflampen hohe Spannungen auftreten.
Beim Bright Control Vorschaltgerät ist entsprechend die Zuleitung
zur Lampe mit Silikonisolierung versehen
und die Steckverbindung speziell für die hohen Spannungen ausgelegt.

Im Gegensatz zu den einfachen Thermo Socket Lampensets
wird der Thermo Socket PRO
komplett anschlussfertig geliefert.
Es sind keine Elektroinstallationen nötig.
Spezielles Montagezubehör und eine Steckverbindung
ermöglichen die Installation im Terrarium,
ohne dass die Fassung demontiert werden muss.
Der Thermo Socket PRO ist auch ideal für die Verwendung
mit den Lucky Reptile Bright Sun Lampen,
da die Steckverbindung kompatibel
zu den Bright Control Vorschaltgeräten ist
und diese einfach dazwischen geschaltet werden können.
Die Silikonzuleitung ermöglicht auch den Einsatz
von Lampen bis 300W.

Nachts beobachten ?

mit Nacht- und Mondlicht kein Problem ...

 Die Moon Lamp ist praktisch ein Miniaturmond für das Terrarium.
Der Stromverbrauch liegt lediglich bei ca. 1 Watt.
Da die Moon Lamp mit effizienten LED arbeitet,
produziert sie dennoch genau die richtige Menge Licht,
um Terrarien nachts zu beleuchten ohne die Tiere zu stören.
Im Lichtkegel liegende Terrarienbereiche
(z.B. eine Astgabel oder ein Teil des Terrarienbodens)
sind dabei stärker ausgeleuchtet als Randbereiche des Terrariums. Dadurch entsteht der Eindruck einer vom Mondlicht
beschienenen Lichtung im (Terrarien-)Dschungel.
 



Das Night Sky LED Set imitiert das Mondlicht
und ermöglicht die nächtliche Beobachtung von Reptilien und Amphibien,
ohne die Tiere zu stören.
Vorteile der LED Technologie sind ein geringer Stromverbrauch,
wenig Wärmeentwicklung
und eine lange Lebensdauer der Leuchtdioden.
So lassen sich Terrarien die ganze Nacht über beleuchten,
ohne dass das natürliche nächtliche Absinken der Temperatur gestört wird.
Gerade "Nachtlichtglühbirnen" anderer Hersteller
verbrauchen viel Energie
und erzeugen auch einiges an ungewünschter Wärme.
Außerdem können "Nachtlichtglühbirnen" das Terrarium nur begrenzt ausleuchten
und das nächtliche Betrachten der Tiere ist nur eingeschränkt möglich.

Der Energieverbrauch der LED im Night Sky LED Set
liegt bei nur 0,2W pro LED.
Stromsparender kann man sein Terrarium nachts nicht beleuchten.

Im Night Sky LED Set enthalten sind drei Mondlicht LED
und ein elektrischer Transformator,
an dem bis zu sechs LED betrieben werden können.
Zusätzliche LED sind separat erhältlich.
Die LED werden über Steckverbindungen angeschlossen
und sind daher schnell
und einfach zu installieren.
Im oberen Terrarienbereich angebracht,
lässt sich mit ihnen das gesamte Terrarium nachts ausgewogen beleuchten

 

 

Beheizung des Terrariums
Da Reptilien wechselwarme Tiere sind bestimmt die Umgebungstemperatur ihre Aktivität.
Als Heizarten kommen in Frage :
Wärmestrahler aus Keramik oder Rotlichtstrahler
Heizkabel oder/und Heizmatten
"Abwärme" der Beleuchtung
Spotstrahler für lokale Wärmeplätze
Egal welche Art von Heizung eingesetzt wird sie muss regelbar sein.
Somit kommt man nicht an einen Thermostatregler vorbei.
Infrarotstrahler - welcher Bauart auch immer sind unphysiologisch !
Licht bedeutet Wärme -
und diese Lampen geben nun mal kein sichtbares Licht ab !
Wärmestrahlung von Heizstrahlern
(z. B. Rotlichtlampen, die vorrangig nahes IR emittieren)
wird zur örtlichen Behandlung von Entzündungen
(z. B. Nasennebenhöhlen) eingesetzt.
Für therapeutische Zwecke findet die therapeutische Hyperthermie
Anwendung.
Für die Ganzkörper-Behandlung siehe Infrarotwärmekabine.
Eine weitere Form der Ganzkörperanwendung und Teilkörperanwendung
von langwelliger IR Strahlung erfolgt in sog. Melting Domes.
Hier wird durch die Besonderheit der Strahlungsquelle
( black carbon) eine hohe Intensität
an Infrarot C Strahlung erreicht.
Das Einsatzgebiet entspricht dem der Infrarotwärmekabinen,
allerdings mit einem höheren Wirkungsgrad.
Das Infrarot-Licht dringt tief in den Körper ein,
Reptilien haben ihre Temperaturzellen jedoch in der Oberhaut.
dies bedeutet das der Körper sich innerlich Aufheizt,
das Tier aber diesen Temperaturanstieg nicht registriert.
Zum Schutz der Tiere sollte auf Infrarot-Strahler verzichtet werden !
Die optimale Temperatur liegt im Bereich zwischen 24 und 28 Grad Celsius
die Temperatur am Sonnenplatz sollte Werte von 40 bis 45 Grad Celsius erreichen.
Nachts darf die Temperatur im Terrarium bis auf 20 Grad Celsius absinken.


Belüftung und Luftaustausch im Terrarium
Heute verfügen alle Terrarien aus dem Handel über ausreichend große Lüftungsflächen.
Wer sein Terrarium selbst baut kann noch kleine Ventilatoren einbauen
um den Luftaustausch besser zu regeln

Dieses Niedervoltlüftersystem hat temperaturgesteuerte Lüfter;
abhängig von der Temperatur steigt oder sinkt die Drehzahl,
um immer optimale Ergebnisse zu erzielen.
Das Basisset besteht aus einem Trafo und zwei Lüftern,
so dass man mit einem Lüfter Frischluft ins Terrarium einblasen
und mit dem anderen die alte Terrarienluft rausziehen kann.
Dadurch entsteht eine optimale Luftzirkulation
mit ständiger Frischluftzufuhr.
Stickluft und Stauluft werden vermieden.
Die Lüfter sind unerlässlich für Tiere wie z.B. Chamäleons,
die eine gute Belüftung brauchen.
Ein Lüftersystem kann auf bis zu 4 Lüfter
an einem Trafo erweitert werden.

Thermostate von Lucky Reptile zur Temperatursteuerung
wahlweise mit einem und zwei Schaltkreisen
Modell Pro 2 kann sowohl zum heizen wie kühlen eingesetzt werden.

 

Thermostate und Hygrometer von Lucky Reptile

Keramiksockel mit Schutzkorb für Wärmelampen mit E27 Fassung

Schutzkörbe verhindern die Verbrennungsgefahr

Porzelanfassungen mit Kabel und Steckern

 

Der Lucky Reptile Halogen Sun Strahler
bringt mehr Licht und Wärmestrahlung auf den Punkt,
erhöht aber die Umgebungstemperatur in geringerem Maße
als herkömmliche Reptilien-Spotstrahler gleicher Wattstärke.
Dadurch lässt sich ein Temperaturgefälle im Terrarium
noch besser steuern
und größere Abstände des Strahlers zum Tier realisieren.
Weitere Vorteile sind die deutlich höhere durchschnittliche Lebenserwartung,
die geringere Empfindlichkeit gegenüber Spritzwasser
und der bei gleicher Wattstärke
um ca. 15% niedrigere Stromverbrauch
als bei Glühfaden-Spotstrahlern.

Die Lucky Reptile Halogen Sun Mini
sind die kleinsten am Markt
erhältlichen Strahler für E27 Fassungen.
Sie ragen gerade mal 2,5 cm aus der E27 Fassung
und sind damit ideal für kleinere Terrarien,
in denen normale Strahler durch ihre Größe
störend auffallen
oder einfach zu nah am Tier sind und zu warm werden

Der Lucky Reptile Neo Sun Strahler
ist ein Vollspektrum Neodymium Spotstrahler.
Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 2000 Stunden.

HEAT Dark Spot Keramikheizstrahler geben infrarote Strahlung ab,
die Tiere und Gegenstände 'aufheizt'.
Die Heizstrahler eignen sich optimal,
um Wärmepunkte im Terrarium zu schaffen.
Wie in der Natur kommt die Strahlung von oben
und stellt so die natürlichen Bedingungen für die Tiere nach.
Eine Kombination mit Spotstrahlern wird empfohlen,
da Tiere Wärme mit Licht in Verbindung bringen.
HEAT Dark Spot Strahler passen in handelsübliche E27 Porzellanfassungen
und haben eine hohe Lebenserwartung mit ca. 8000h.
Dank der flexiblen Einstatzmöglichkeiten
und der guten Wirtschaftlichkeit
eignen sich diese Keramikheizstrahler hervorragend zum Heizen
von größeren Terrarien.
Ein Abstand von 40 cm zum Tier wird empfohlen.
Um eine schnelle und einfache Kontrolle zu haben,
ob der Strahler heizt,
wechselt er die Farbe, wenn er warm wird.

 

Heizkabel und Heizmatten

   

Heizungen sind das A und O in der Terraristik,
denn Reptilien brauchen viel Wärme.
Es ist aber nicht nur wichtig, dass es warm ist,
es kommt auch darauf an,
wo es warm ist.
Da Reptilien wechselwarm sind,
brauchen sie Punkte im Terrarium,
wo sie sich je nach Bedarf abkühlen oder aufwärmen können.
Bei der Wahl der Heizung sollte man also darauf achten,
daß den Tieren ein Punkt zur Verfügung steht,
der über der Lufttemperatur liegt.
Andererseits sollte es aber auch einen kühlen Schlupfwinkel geben,
wo sich Ihr Reptil abkühlen kann.

Diese Heizmatten geben infrarote Strahlungswärme
ähnlich wie Keramikheizstrahler ab.
Die Strahlen erwärmen direkt Objekte und die Tiere,
dabei erhöhen sie weniger die Lufttemperatur.
Ein für viele Reptilien notwendiges Temperaturgefälle
im Terrarium lässt sich so besser erreichen und steuern.
Die Heizmatten sind mit einer speziellen Selbstklebefolie ausgestattet
und können so einfach am Terrarium angebracht werden.
Durch die Strahlungswärme können diese Heizmatten außer am Boden
auch an den Seiten
oder dem Deckel des Terrariums installiert werden.
Das spezielle Design der Heizmatte
zeichnet sich durch optimale Wärmeverteilung aus
und verringert so die Überhitzungsgefahr.

Der Thermo Recorder ist ein Temperatur-Datenlogger.
Er misst in einstellbaren Zeitintervallen die Temperatur
im Terrarium und speichert sie zusammen
mit dem Zeitpunkt der jeweiligen Messung.
Bis zu 16.000 Messwerte kann der Logger speichern.
Über ein USB Kabel und die mitgelieferte Software
können die Messwerte auf einen PC überspielt werden.
Die Daten über den Verlauf der Terrarientemperatur
lassen sich mit der Software als Liste
und als Verlaufsgrafik darstellen,
in einer Datenbank speichern,
ausdrucken und nach Word exportieren.
Die Software ermöglicht auch eine einfache Konfiguration des Loggers.
Die Temperatur kann in Intervallen ab zwei Sekunden Länge gemessen werden,
für einen äußerst detaillierten Überblick
über den Temperaturverlauf im Terrarium.

 

Wichtiger Hinweis :

Wärmestrahler - Heizmatten - Heizkabel

müssen zur eigenen Sicherheit

und zur Sicherheit der Tiere über ein Thermostat gesteuert werden.

Anderslautende Aussagen sind grob Fahrlässig und können Leben gefährden !

 

Luftfeuchtigkeit
Sollte die Luftfeuchtigkeit des Raums in dem das Terrarium steht nicht ausreichen,
so muss das Terrarium von Zeit zu Zeit eingesprüht werden.
Unsere Wohnräume haben ohnehin meist eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit !
Zum besprühen sollte warmes Wasser verwendet werden.
Dies kühlt beim zerstäuben durch die Umgebungsluft zusätzlich noch ab.
Größere Terrarien kann man mit Beregnungsanlagen ausstatten
die dann das Terrarium in bestimmten Zeitabständen beregnen.
Die Optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 75 bis 80 %
Durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht wird auch
die Luftfeuchtigkeit schwanken.

Hygrostat von Lucky Reptile zur Steuerung der Luftfeuchtigkeit

wer es lieber von Hand mag für den sind diese beiden Sprüher bestens ....

der SuperFog - zur Nachahmung von Tau besonders empfehlenswert ....

Super Rain Beregnungsanlage - auch in Leopardgecko Terrarien verwendbar ...

auch für Leopardgeckos wirkt bewegtes Wasser anziehend ...

 Vernebeler/Luftbefeuchter

sowie Steueranlagen und Timer

 

Bodengrund

Der Bodengrund sollte saugfähig sein

um die Ausscheidungen der Tiere besser aufnehmen zu können.

Welche Art von Bodengrund Verwendung findet

 ist eine Frage der Optischen Gestaltung des Terrariums.

Folgende Bodengründe kommen in Betracht :

Desert Sand - echter Wüstensand

Lucky Reptile bietet qualitativ hochwertigen Sand
in sehr schönen Farben aus den Wüsten der Welt an.
So wird gewährleistet,
dass der Sand auch für die Tiere geeignet ist
und über die nötigen Eigenschaften verfügt.
Der Sand klumpt und staubt nicht und ist grabfähig

Eco Bark

Dieses optisch ansprechende Kieferrindensubstrat
hat optimale Eigenschaften für den Einsatz im Terrarium.
Es ist ein guter Feuchtigkeitsspeicher
und bindet den Schmutz im Terrarium.
Zusätzlich werden unangenehme Gerüche überdeckt.
Der mehrstufige Fertigungsprozess gewährleistet eine gleichmäßige,
feine Körnung und minimiert den Staub und "Schmutz" Anteil.
Kieferrinde hat eine leicht rötliche Färbung
und verrottet außerdem nur langsam
und schimmelt bei guter Belüftung nicht,
so dass dieses Produkt seine Attraktivität
über einen langen Zeitraum behält.
Eco Bark eignet sich hervorragend für Reptilien
aus tropischen Regionen sowie die meisten Schlangen
und Landschildkröten.

 

Cannabis Bedding

Reptile Cannabis Bedding ist ein Hanfeinstreu in Pelletform.
Unter Zugabe von Wasser quillt es bis zu einem 5fachen seines Volumens auf
und ergibt ein lockeres Substrat,
das Gerüche und Schmutz wirksam aufsaugt und bindet.
Es eignet sich hervorragend für alle Landschildkröten und Reptilien
aus trockenen Regionen.
Auch grabende Reptilien wie Königsnattern lieben dieses Substrat.
Reptile Cannabis Bedding kann problemlos verdaut werden
und ist damit im Gegensatz zu Sand und Buchenholzspänen
für die Tiere ungefährlich,
wenn es gefressen wird.
Es ist ein reines Naturprodukt, frei von Chemikalien
und Düngemitteln und 100% kompostierbar.

Terrarienhumus

Der Terrarienhumus besteht aus natürlichem Kokosfaserhumus,
der zu einem Ziegel zusammengepresst wurde.
In Verbindung mit Wasser quillt der Humusziegel
zu ungefähr dem 8-10fachen seines Volumens auf.
Dieser grabfähige Terrariumhumus eignet sich hervorragend für Vogelspinnen,
Amphibien und Reptilien aus tropischen Regionen
und kann sowohl trocken als auch feucht verwendet werden.
Der Lucky Reptile Terrarienhumus ist ein reines Naturprodukt,
garantiert frei von jeglichen Chemikalien,
Pestiziden und Düngemitteln und 100% kompostierbar.

 

Bodengrund im Überblick:

Torf ist ungeeignet, da er trocken sehr staubt
und dadurch die Gesundheit der Tiere gefährdet.
Oftmals enthält Torf auch Düngezusätze
oder Rückstände von Pestiziden.

Sand ( Kiesgrube oder Aquarienkies ) ist oft scharfkantig
da er mechanisch gebrochen wird.
Verletzungen im Schnauzenbereich der Tiere sind häufig.
Verschluckter Sand blockiert das Darmsystem
und kann zum Tod der Tiere führen.
Gegen Echten Wüstensand ist nichts einzuwenden.
Dieser ist rund geschliffen.
Alternativ kann auch Sand auf Kalziumbasis verwendet werden.

Humus oder Rindenmulch wird im Baumarkt preiswert angeboten.
Die Belastung mit Microorganismen, Schimmelpilzen
oder sonstigen Zusätzen ist sehr hoch.

Rindenmulch von Pinien ist gereinigt
und besitzt die besten Eigenschaften,
zumal dieser ätherische Öle enthält.

Blähton saugt Feuchtigkeit bis zum letzten Tropfen auf,
was passiert wenn solch ein Material
in den Schleimhautbereich der Schlange kommt
kann sich jeder vorstellen
- das Tier vertrocknet innerlich und das Material verklumpt.

Zypressenmulch ist gereinigt und enthält keinerlei Zusatzstoffe.

Naturborke oder Rindengranulate binden Feuchtigkeit schlecht.

Buchenholzspäne können sich beim Verschlucken festsetzen
und haben bereits öfters zu Todesfällen geführt.
Sie binden zudem bindet keine Feuchtigkeit auf Dauer.
Das Material wird eigentlich zum Räuchern benutzt
und hat in einem Terrarium eigentlich nichts zu suchen.
Dies sollte auch allen Herstellern bekannt sein !

 

Dekoration des Terrariums

                     

täuschend echte Pflanzen von Lucky-Reptile

 

Rückwandgestaltung

Modell Celta

Modell Nerja

Rückwände mit Steinnachbildung

Individueller lassen sich Vorsprünge und Terrassen mit Rock Cliff nachbilden

Lucky Reptile Kork Rückwände bestehen aus gepresstem Kork
der mit einer attraktiven Zierkorkschicht überzogen ist.
Diese natürlichen Rückwände bieten den Tieren
zusätzliche Klettermöglichkeiten
und steigern die Attraktivität jedes Terrariums.
Die Rückwände lassen sich leicht zuschneiden
und dank der glatten Rückseite gut im Terrarium befestigen.
Der Kork schimmelt nicht und eignet sich für Tropen- und Wüstenterrarien.

Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten für Leopardgeckos

Hiding Cave sind aus Kunstharz hergestellt und in verschiedenen Farben erhältlich ...

die MultiBox wird als Versteck und Eiablageplatz gern angenommen ....

Hide Cave und Terra Bark sind künstliche Höhlen in Stein- und Holzoptik

 

  

Weitere Anregungen entnimmt man der Literatur sowie dem

Gutachten über die Mindestanforderungen

 

Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien
Gutachten des BML vom 10. Januar 1997


Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren,
pflegen und verhaltensgerecht unterbringen;
er darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken,
dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§ 2 des Tierschutzgesetzes).

Deshalb müssen vor dem Kauf eines Reptils Kenntnisse
über die Biologie der betreffenden Art
und die sich daraus ergebenden Haltungsanforderungen erworben
sowie ein Terrarium für seine artgemäße Haltung vorbereitet werden.
Dem Erwerb von Nachzuchten ist grundsätzlich der Vorzug zu geben.
Arten, die der fachlich informierte (sachkundige) Anfänger halten kann
oder die nur der Spezialist halten soll, sind im Gutachten besonders gekennzeichnet.
Alle nicht oder als „nur für den Spezialisten geeignet“ gekennzeichneten Arten
sowie alle Chamäleons eignen sich nicht für den „Einstieg“ in die Reptilienhaltung.
Das Gutachten soll und kann das Studium entsprechender Fachliteratur nicht ersetzen
und ist als alleinige Quelle für den Erwerb von Wissen
über die Reptilienhaltung nicht geeignet.
Die Angaben im speziellen Teil entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand;
sie sollen in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft
und erforderlichenfalls überarbeitet werden.

I. Allgemeiner Teil

1. Klimatisierung und Beleuchtung
Reptilien sind wechselwarme (ectotherme) Tiere,
deren Lebensfunktionen in hohem Maße von den Umweltbedingungen abhängen.
Demzufolge ist eine den natürlichen Verhältnissen
entsprechende Klimatisierung der Gehege
für ihre erfolgreiche Pflege und Zucht von entscheidender Bedeutung.
Um das zu gewährleisten, ist entsprechend der artspezifischen Bedürfnisse
in der Regel ein Temperaturgefälle im Haltungssystem
und eine Nachtabsenkung der Umgebungstemperatur notwendig.
Die Spannbreite dieser Minimal- und Maximaltemperatur
sowie die Vorzugstemperatur können sehr verschieden sein;
Hinweise dazu werden im speziellen Teil gegeben.
Insbesondere muss berücksichtigt werden,
dass viele Reptilien thermoregulatorische Verhaltensweisen besitzen,
die es ihnen ermöglichen,
während der Aktivität eine mehr oder weniger konstante Körpertemperatur
(auch als „Betriebstemperatur“ bezeichnet) aufrecht zu erhalten.
Für bestimmte Arten ist auch die mit Licht gekoppelte Strahlungswärme wichtig.
Auf die Verwendung geeigneter Lampen/Leuchtstoffröhren
und die sachgerechte Anbringung ist zu achten
(u. a. wegen Verbrennungsgefahr).
Die Beleuchtungsintensität hat für die Aktivität,
die Färbung und die Gesundheit Bedeutung.
Zwei weitere wichtige Faktoren für die Gesunderhaltung der Reptilien
sind die Luft- und die Substratfeuchtigkeit.
Einzelheiten sind im speziellen Teil dargelegt.
Alle Umweltfaktoren sollen den natürlichen Verhältnissen
der Herkunftsbiotope weitestgehend entsprechen.
Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht nur das Makroklima,
d. h. die aus einem Klimaatlas gewonnenen Daten,
sondern vor allem das Mikroklima,
das mitunter erheblich vom Makroklima abweichen kann,
für die Gesundheit und das Wohlbefinden entscheidend ist.
Geeignete Geräte zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
müssen vorhanden sein.

2. Ernährung
Zu gewährleisten ist eine der jeweiligen Art adäquate Ernährung.
Das eingesetzte Futter muss einen den Ernährungsbedürfnissen entsprechenden Gehalt
an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen aufweisen.
Für Möglichkeiten einer artgemäßen Wasseraufnahme ist zu sorgen.


3. Terrariengestaltung
Die Gehegegestaltung bzw. die Infrastruktur des künstlichen Lebensraumes
muss sich an den Bedürfnissen der zu pflegenden Art orientieren
(z. B. Graben, Wühlen, Klettern, Schwimmen).
Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:
- geeignetes Bodensubstrat in genügender Höhe,
- Versteckmöglichkeit,
- eventuell Wasserbecken, Badebecken,
- eventuell Klettermöglichkeiten (Felsen, Äste, Zweige) in geeigneter Größe und Dimension,
- eventuell Bepflanzung zur Herbeiführung eines geeigneten Mikroklimas, als Versteckmöglichkeit u. a.,
- bei Haltung geschlechtsreifer eierlegender Weibchen
- spezielle Eiablagemöglichkeit. Sichtschutzeinrichtungen innerhalb eines Geheges
- oder zwischen einzelnen Gehegen können erforderlich sein.

4. Vergesellschaftung
Um sozialen Stress bei Paar- und Gruppenhaltung zu vermeiden,
muss auf die natürliche Sozialstruktur geachtet werden,
wobei im Terrarium jedoch nicht immer die natürliche Sozialstruktur,

Auch müssen individuelle Unterschiede der Tiere bei der Vergesellschaftung berücksichtigt werden.
Es kann erforderlich sein, mehrere Futterstellen einzurichten.
Eine Vergesellschaftung verschiedener Arten
mit gleichen Biotopansprüchen ist möglich;
die Tiere dürfen sich jedoch gegenseitig nicht negativ beeinflussen.


5. Terrariengröße
Allgemeingültige Angaben zur Gehegegröße können nicht gemacht werden.
Die Maße sollten sich auf die Kopf-Rumpf-Länge,
Körperlänge oder Panzerlänge beziehen
und den natürlichen Bewegungsbedarf angemessen berücksichtigen.
Im speziellen Teil werden dazu Richtwerte genannt.
Sind bauliche Veränderungen zur Erfüllung der Richtwerte nötig,
so ist dies bei der Festlegung von Übergangszeiten entsprechend zu berücksichtigen.
Bei größeren Um- und Neubauten ist von ca. 5 Jahren,
von Planungsbeginn an, auszugehen.


6. Pflege
Eine artgemäße Pflege schließt Grundnormen der Sauberkeit und Hygiene,
eine regelmäßige Gesundheitskontrolle
und erforderlich werdende Behandlungsmaßnahmen ein.


7. Sonderbedingungen
Für Quarantäne und Behandlung erkrankter Tiere
sowie bei der Simulation von Ruhephasen
und der Aufzucht von Jungtieren
können besondere Haltungsbedingungen erforderlich sein.
Für die vorübergehende Haltung von Reptilien im Groß- und Einzelhandel
sind die unter Punkt III.1 aufgeführten Ausnahmen bei der Raumzumessung
und der sozialen Zusammensetzung tolerierbar.
Anforderungen an die Haltung im Rahmen von Reptilienbörsen
sind unter Punkt III.2 dargestellt.
Sonderbedingungen für die Haltung von Reptilien in
Zirkussen und Schaustellungen,
einschließlich Wanderschaustellungen, werden abgelehnt

weiter Informationen erhalten Sie bei der DGHT

 

 

 

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