Erstellt in Zusammenarbeit mit Carsten
Hinze - Futtertierversand
Heimchen (Acheta
domesticus)
Grillen (Gryllus
bimaculatus)
Beschreibung:
Acheta domesticus:
Heimchen sind hellbraun gefärbt mit dunkler Sprenkelung
und je einem dunkelbraunen Band zwischen den Augen und Fühlern.
Ausgewachsen sind sie 18 - 25 mm lang,
dabei sind die Weibchen größer.
Unbeschädigte Fühler –
das kommt bei der hohen Dichte der Populationen seltener vor –
übertreffen die Körperlänge. Beide Geschlechter tragen Flügel,
die vorderen sind derb und kurz,
die hinteren dünn und liegen gefaltet zur Hälfte unter den Vorderflügeln.
Die Vorderflügel bezeichnet man deshalb als Deckflügel oder Elytren.
Die Weibchen erkennt man an der etwa 20 mm langen Legeröhre (Ovipositor),
der bei alten Tieren der Länge nach aufgespalten ist.
Aus den 3 mm langen weißen und sehr schmalen Eiern
schlüpfen etwa ebenso große,
in den ersten Stunden weißliche,
dann sich gräulich verfärbene Jungtiere.
Heimchen sind sehr lebhaft und springen erstaunlich weit und hoch.
Gryllus bimaculatus:
Zweifleck-Grillen sind ausgewachsen 35 - 40 mm lang und 12 - 15 mm dick.
Neben der schwarzen Grundfärbung findet man bei Weibchen schwarzbraune
und bei den Männchen goldbraune derbe Vorderflügel,
die am Ansatz zwei helle Flecken zeigen (bimaculatus = zweigefleckt).
Diese Flecken sind auch bei den frisch geschlüpften Tieren zu erkennen,
verschwinden aber nach der ersten Häutung.
Die rotbraunen Hinterbeine der Männchen
fallen gegenüber den anderen schwarzen Gliedmaßen auf.
Gryllus bimaculatus wirkt kräftiger gebaut als die recht schlanken Heimchen.
Die Eier sind 3 mm lang, die ameisenähnlichen Jungen ebenfalls.
Diese Grille springt nicht so weit wie das Heimchen und läuft lieber umher.
Sie zeigt sich auch am Tag häufiger als die Hausgrille.
Entwicklungszeiten:
Die Entwicklungsdauer hängt von der Umgebungstemperatur ab.
Dadurch läßt sich die Zucht je nach Bedarf steuern.
Die Zeitigungsdauer der Eier beträgt bei 20 °C etwa 21 Tage,
bei 25 °C etwa 12 (Grille) oder 14 (Heimchen) Tage
und bei 30 °C sind die Jungtiere von Gryllus bimaculatus
nach etwa 8 Wochen ausgewachsen
und von Acheta domesticus nach 5 - 6 Wochen.
Ein Weibchen legt im Laufe seines etwa 12wöchigen Lebens
200 - 300 Eier meist einzeln ab.
Futter:
Grillen ernähren sich von pflanzlichen und tierischen Stoffen.
Bewährt hat sich eine Trennung in Trocken- und Feuchtfutter.
Als Trockenfutter gibt man Hafer- und Hundeflocken,
Fischfutter, Presslinge aller Art, wie für Mäuse, Küken, Meerschweinchen,
Hunde oder Schildkröten, sowie Weizenkeime.
Apfel, Gelbe Rübe (Karotte) und Salat (möglichst kein Kopfsalat)
bilden die Grundlage für das Feuchtfutter.
Im jahreszeitlichen Wechsel kommen dazu noch allerlei Obst,
wie Kirschen, Aprikosen, Weintrauben oder Apfelsinen, und Wildkräuter,
wie Löwenzahn, Wegerich oder Miere.
Wichtig ist es in jedem Fall,
dass Obst und Grünzeug frei von Insektiziden und anderen Schadstoffen sind;
man sollte also Löwenzahn zum Beispiel nicht dicht an einer Straße sammeln.
Täglich oder alle 2 - 3 Tagen reicht man frisches Futter.
Verfütterung: Man reicht nur so viele Heimchen,
wie die Vivarientiere sofort innerhalb kurzer Zeit fressen.
In ein sparsam eingerichtetes,
dicht schließendes Terrarium werfen wir die Heimchen unmittelbar hinein.
Das etwas weichere Heimchen,
aber auch die Zweifleck-Grillen sind Leckerbissen für sämtliche Insektenfresser.
Da sie sich von pflanzlichen und tierischen Stoffen ernähren,
sind sie ein hochwertiges Futter.
Als Aufzuchtfutter für Reptilien sind sie der schwer verdaulichen Wachsmade weit
überlegen.
Ägyptische Wanderheuschrecke (Locusta migratoria)
Locusta migratoria:
Diese am häufigsten gezüchtete Wanderheuschrecke erreicht eine Länge von 5 - 7
cm.
Sie ist hellgrau bis hellbraun gefärbt mit dunkelgrauen und braunen Flecken;
die Flügel sind hellgrau marmoriert.
Kopf und Vorderbrust der Männchen werden im Alter gelb.
Die Larven schlüpfen mit einer Länge von 6 - 7 mm
aus den etwa 6 mm großen, länglichen, hellbraunen Eiern.
Der schwärzliche Rücken setzt sich deutlich vom mittel- bis dunkelbraun
gefärbten Körper ab.
Die Ägyptische Wanderheuschrecke ist in Afrika,
Asien und stellenweise in Südeuropa beheimatet.
Entwicklungszeiten:
Locusta migratoria:
Die Ägyptische Wanderheuschrecke gilt wegen ihrer problemlosen Zucht
und der kürzesten Entwicklungszeit als klassisches Futtertier unter den
Heuschrecken.
Bei einer Tagestemperatur von 30 - 35 °C und einer nächtlichen Abkühlung auf
etwa 20 °C
schlüpfen die Larven nach 12 - 16 Tagen aus ihren Eiern,
sie sind nach 25 - 30 Tagen ausgewachsen.
Die Imagines werden nach 6 - 8 Tagen geschlechtsreif und paaren sich.
4 - 6 Tage später beginnen die Weibchen mit der Eierablage,
ein Gelege enthält 30 - 40 Eier.
Nach 7 - 8½ Wochen folgt somit eine neue Generation.
Bei abwechslungsreicher guter Fütterung beträgt die Lebensdauer
der adulten Tiere etwa 8 Wochen.
Ein Weibchen kann in dieser Zeit 12 Gelege „abstechen“,
also 360 - 480 Nachkommen produzieren.
Die Entwicklungszeit der Tiere verkürzt sich stark,
wenn man ständig 30 - 35 °C Wärme aufrechterhält.
Dabei muß selbstverständlich auch nachts Licht brennen,
damit die Aktivität nicht unterbrochen wird.
Die Larven schlüpfen bereits nach 10 Tagen und sind nach 20 Tagen ausgewachsen.
4 Tage nach der letzten Häutung paaren sich die Tiere
und legen 3 Tage später schon das erste Eigelege.
Nach gut 5 Wochen lebt also bereits wieder eine neue Generation.
Futter:
Will man die Wanderheuschrecken möglichst lange am Leben erhalten,
muß man ihnen gehaltvolle, abwechslungsreiche Nahrung bieten.
Als Trockenfutter bekommen sie Weizenkleie, Haferflocken,
Hundeflocken, Weizenkeime und zerriebene Mäusepresslinge.
Presslinge sind wegen der Mineralstoffe besonders zu empfehlen.
Zusätzlich kann man altes,
nicht verschimmeltes Brot oder Weckmehl (Semmelbrösel) reichen.
Das beste Frischfutter ist zweifellos Keimweizen,
den alle Arten problemlos fressen.
Das Laub von Eichen, Buchen, Linden, Ahornen, Platanen,
sämtlichen Obstbäumen, Brombeeren und Himbeeren kann man anbieten
wie Gemüse und Salat, besonders Endivien, Äpfel,
Birnen, geschabte Karotten, Luzerne, Löwenzahn, Maisblätter und anderes mehr.
Bei Kopfsalat ist stets Insektiziden zu rechnen,
deshalb sollte man ihn möglichst nicht verfüttern.
Wie für alle Insekten müssen die Futtersorten
unbedingt frei von Schädlingsbekämpfungsmitteln sein!
Man wäscht sie auf alle Fälle gründlich.
Ziersträucher, wie Flieder, Goldregen, Kirschlorbeer und Holunder
enthalten giftige Substanzen in Blatt und Rinde
und sind für Heuschrecken ungenießbar.
Gras, zum Beispiel das Knäuelgras, Dactylus glomerata,
fressen die Heuschrecken sehr gern,
aber es besteht die Gefahr,
mit dem Gras bestimmte Nematoden einzuschleppen.
Vergiftungen, Krankheiten und Schädlinge:
Da Wanderheuschrecken sehr empfindlich sind,
müssen Vergiftungen eigens erwähnt werden:
Rückstände von Insektiziden an Obst, Salat und Gemüse
wirken mit Sicherheit tödlich.
Deshalb sind gekauftes Obst und Gemüse gründlich
unter fließendem Wasser zu waschen.
Verfütterung:
Da sich Wanderheuschrecken nicht verstecken
sondern umherlaufen und springen,
sind sie besonders dafür geeignet, von den Vivarientieren erjagt zu werden.
Man wirft sie daher einfach ins Terrarium,
den Käfig oder auf das Wasser.
Dennoch sollte man Reptilien sparsam mit Heuschrecken füttern,
denn die übrig bleibenen Futtertiere nagen die Terrarienpflanzen an.
Es gibt wohl kaum ein Futtertier,
das von so vielen Vivarientieren gefressen wird wie die Wanderheuschrecke.
Mehlkäfer (Tenebrio molitor)
Beschreibung:
Der feinglänzende Körper des 15 - 18 mm breiten
und 3,5 mm hohen Mehlkäfers
ist oberseits schwarzbraun bis schwarz
und unterseits rotbraun gefärbt.
Die Flügendecken weisen feine punktförmige Grübchen auf,
die in Längsreihen angeordnet sind.
Die Geschlechter lassen sich nur mit viel Übung unterscheiden:
die Schienen der Vorderbeine der Männchen sind gebogen,
die der Weibchen gerade.
Die Fühler sind etwa 3,5 mm lang.
Aus den 1,3 - 1,6 mm langen weißlichen schlanken Eiern
schlüpfen 1,6 - 2 mm lange schmutziggelbe Larven,
die nach 12 - 14 Tagen eine dunkle Färbung annehmen.
Nach 9 - 12 Häutungen haben die Larven eine Länge von 25 - 28 mm
und 2,5 - 3,5 mm Dicke erreicht.
Die jetzt maisgelben Larven,
gemeinhin als Mehlwürmer bezeichnet,
können in Ausnahmefällen bis zu 34 mm lang werden.
Die Puppe ist meist genauso lang wie der Käfer,
der aus ihr schlüpft.
Erst nach 1 - 2 Tagen sind die zunächst weißlichen
und weichen Käfer schwarz und ausgehärtet.
Futter:
Die Ernährung unserer Mehlwürmer entscheidet
nicht nur über ihre rasche und gute Entwicklung
sondern auch über ihren Wert als Futtertiere.
Sicherlich hat man den Mehlwurm zum Teil deshalb als Futtertier verteufelt,
weil seine Qualität durch mangelhafte Ernährung zu wünschen übrig ließ.
Allein mit Kleie bekommt man keinen
wertvollen Mehlwurm!
Mit folgenden Futtermischungen lassen sich gute Ergebnisse erzielen:
Mischung A:
250 g Weizenmehl
250 g Haferflocken
100 g Legemehl
350 g Kleie
Mischung B:
250 g Weizenmehl
250 g Haferflocken
100 g Sojamehl
70 g Maismehl
30 g Trocken- oder Bierhefe
300 g Kleie
Aber auch hier machen sich schon deutliche Gewichtsunterschiede bemerkbar.
Mehlwürmer, die mit Mischung A ernährt waren,
wogen 42 - 48 mg,
mit Mischung B ernährte dagegen 54 - 66 mg!
Die Entwicklungszeit der Larven von 6 - 7 Wochen
ließ sich ebenfalls nur mit Mischung B erreichen;
mit Mischung A gefütterte Larven brauchten 2 Wochen länger.
Entscheidet man sich für Mischung A, ist ein Zusatz von Hefe zu empfehlen.
Diese Trockenfutter-Mischungen sind zugleich das Substrat,
in dem Larven und Käfer leben.
Die Menge richtet sich nach der Anzahl der Zuchtkäfer.
Zur Abwechslung kann man Trockenfutter,
getrocknetes Brot oder Knäckebrot, Grieß und Bruchreis anbieten.
Als Feuchtfutter werden hauptsächlich Apfelschnitze
und Mohrrüben gereicht,
die wir mit der Schnittfläche nach unten auf das Trockenfutter legen,
aber auch Löwenzahn und anderes Grünzeug.
Mit frischem Fleisch als Beikost sollte man sehr sparsam umgehen,
da es schnell verdirbt und die Zucht dann unangenehm riecht.
Verfütterung:
Für viele Vivarientiere bilden Mehlwürmer die Hauptnahrung.
Deshalb hat man ihre Inhaltsstoffe analysiert und festgestellt,
dass sie keineswegs nur aus Fett bestehen,
wie manchmal behauptet wird,
sondern nur zu etwa 13 % und zu etwa 23 % aus Protein,
bezogen jeweils auf das Frischgewicht.
Dennoch liegt ihr Fettgehalt so hoch,
dass man sie nicht ausschließlich verfüttern soll.
Kalzium und Phosphor enthalten sie je nach Ernährung im
Verhältnis 1 : 3 bis 1 : 14.
Da Wirbeltiere für einen gesunden Knochenaufbau
Kalzium und Phosphor im Verhältnis 1,2 : 1 bis 1,5 : 1
benötigen,
muß man Kalk zusätzlich zuführen,
entweder unmittelbar den Vivarientieren oder über die Mehlwürmer.
Großer Schwarzkäfer (Zophobas morio)
Beschreibung:
Der mattschwarze Käfer hat eine Gesamtlänge von 3 – 3,4 cm
und eine Breite von 1 – 1,2 cm.
Der Kopf ist etwas länger als breit,
die Fühler sind dünn und 7 – 8 mm lang.
Das Halsschild ist viereckig und nur vorn etwas abgerundet.
Die 2 cm langen Deckflügel laufen nach hinten spitz zu
und weisen Längsfurchen auf.
Männchen und Weibchen lassen sich an der Kopfgröße unterscheiden;
beim Männchen ist der Kopf 4,5 – 5 mm breit,
beim Weibchen 3,5 – 4 mm.
Den glasig weißen,
schlanken Eiern von 1,2 – 1,4 mm Länge
entschlüpfen 2 – 2,5 mm große,
weizengelbe Larven.
Sie erreichen 5,5 – 6 cm Länge bei 5 – 7 mm Dicke
und wiegen durchschnittlich 1,5 g;
es sind also beachtliche Brocken!
Bei den großen Larven sind die letzten 3 Segmente
und der Kopf dunkelbraun gefärbt.
Alle dazwischen liegenden Segmente tragen am hinteren Rand eine braune
Querbinde.
Die mittleren Segmente weisen außerdem noch feine Punkte auf.
Die Unterseite des Körpers ist einfarbig weizengelb,
nur das Endsegment ist dunkelbraun.
Die 2,8 – 3 cm große Puppe bleibt hell weizengelb.
Futter:
Wie die meisten anderen Schwarzkäfer ernährt sich Zophobas morio
von pflanzlichen und tierischen Substanzen.
Wir füttern ihn mit Grünzeug und Obst, wie Salat, Löwenzahn,
Karotten, Bananen, Äpfeln, Birnen, Apfelsinen.
Daneben hat sich eine Futtermischung aus
300 g Haferflocken,
200 g Sojamehl,
30 – 40 g Bier- oder Trockenhefe und
50 g Milchpulver
gut bewährt.
Portionen dieser Mischung feuchtet man mit so viel Wasser an,
dass man Bällchen daraus formen kann.
Mischungen aus anderen Getreidearten eignen sich ebenso.
Die Larven fressen zudem Holzmulm
und abgestorbene Wurzeln,
die Imagines schätzen etwas tierische Beikost:
angefeuchtetes Trockenfutter für Hunde oder Katzen,
tote Regenwürmer und Schnecken
sowie frisches Fleisch,
das aber nach wenigen Stunden aufgezehrt sein muß.
Sämtliches Futter für Larven und Käfer,
das wir alle 1 – 2 Tage frisch reichen,
bieten wir in einer Art Raufe an.
Dazu biegen wir aus nichtrostendem Drahtgeflecht
von 5 – 6 mm Maschenweite einen uhrglasähnlichen Teller,
den wir gefüllt auf den Bodengrund legen.
Die Tiere können von allen Seiten an ihr Futter gelangen,
ohne dass es im ganzen Behälter zerstreut wird
und Fäulnisherde bildet.
Auch haben wir einen besseren Überblick
über die erforderliche Nahrungsmenge.
Nur den Holzmulm graben wir ins Substrat ein.
Feuchtigkeit:
Im Substrat sollte immer eine milde Feuchtigkeit zu fühlen sein,
trockenen Bodengrund meiden die Larven.
Eine gute Schlupfrate erreicht man ab einer relativen Luftfeuchtigkeit
von 60 %,
sie kann bis 90 % ansteigen.
Ein tägliches Aussprühen des Behälters ist so notwendig.
Ihren Flüssigkeitsbedarf decken die Tiere mit der Nahrung ab.
Rosenkäfer (Pachnoda butana)
Beschreibung:
Der kräftige Körper der westafrikanischen Rosenkäfer
Pachnoda butana
erscheint im Umriß kantig eiförmig,
er ist 22 – 25 mm dick.
Die Käfer zeigen eine ansprechende Färbung
in leuchtendem warmen Gelb und samtigem Braunrot.
Ein gelber Rand umgibt das rotbraune Halsschild.
Schildchen und Deckflügel bis zur halben Länge sind braunrot,
nur an den äußeren Seiten reicht ein gelber Saum bis an ihren vorderen Rand.
Im hinteren Teil weisen die Deckflügel
noch einen etwas verwaschen rotbraunen Fleck auf.
Die Unterschiede des Körpers ist glänzend schwarz.
Männchen und Weibchen lassen sich an den Fühlern unterscheiden,
das Männchen besitzt 7 blattartig verbreitete Lamellen an den Fühlergliedern,
das Weibchen nur 5.
Die weißen, kugelrunden Eier von 1,5 – 1,8 mm Durchmesser
färben sich kurz vor dem Ende der Zeitigungsdauer hellbraun.
Die Larven schlüpfen mit einer Länge von 3 mm
und können bis zu 50 mm lang und 10 mm dick werden.
Sie sehen wie Maikäfer-Engerlinge aus
und sind schmutzig weiß gefärbt bis auf den rotbraunen Kopf,
der kräftige Mundwerkzeuge trägt.
Die Larven sind spärlich hellbraun behaart
und weisen an den Flanken einen auffälligen Hautwulst auf.
Ihre Fortbewegung auf glatten Flächen ist eigenartig:
Die Larve rollt sich zusammen,
dreht sich auf den Rücken und robbt davon.
Futter:
Rosenkäfer ernähren sich nur von pflanzlichen Teilen,
hauptsächlich von Blüten aller Art sowie Rosen- und Brombeerblättern.
In Gefangenschaft kann man sie ausschließlich mit süßem Obst füttern,
wie Bananen, Birnen, Apfelsinen, Pfirsichen und Weintrauben.
Die aufgeschnittenen Früchte legt man am besten in eine flache Schale
und stellt diese auf die Erde.
Apfelsinenscheiben kann man auf einen Ast spießen.
Die Larven ernähren sich überwiegend vom Holz abgestorbener Laubbäume,
zum Beispiel von Eichen, Buchen, Linden, Kastanien oder Weiden.
Das Holz gräbt man in die Erde ein, ebenso Obst- und Karottenstücke,
die sie außerdem verzehren.
Auch durch das Erdreich fressen sie sich.
Wir haben beobachtet,
dass der Zusatz von Lehm oder lehmhaltiger Erde
dem Wachstum der Larve förderlich ist.
Verfütterung:
Die Larven verfüttert man am besten aus einer runden glatten Schale mit 2 – 3 cm
hohem Rand,
aus der sie nicht entweichen können.
Auch mit der Pinzette oder – bei zahmen Tieren – aus der Hand kann man sie
anbieten.
Man sollte möglicht verhindern,
dass sich die Larven in den Bodengrund einwühlen.
Carsten Hintze -
Futtertierversand / Berlin
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diesbezüglich die Seite : Ernährung
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